WordPress Themes kaufen?

Wo liegen die Vorteile von programmierten Themes? Lohnen sie sich oder reicht ein gekauftes? Lies weiter um mehr zu erfahren.

20.03.2017
20.03.2017WordPress Themes kaufen oder programmieren lassen?

WordPress erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Oft erhalten wir von Kunden Projekt-Anfragen, die direkt auf WordPress abzielen, denn der Kunde möchte häufig im Nachhinein selbstständig Änderungen an der Seite vornehmen können.

Häufig erhalten wir Anfragen, über unsere Preisstruktur und die verschiedenen „günstigen“ Möglichkeiten, eine WordPress Seite zu erstellen. Um die Möglichkeiten zu veranschaulichen, haben wir hier sämtliche Informationen um das Herzstück einer WordPress-Seite zusammengefasst: das WordPress-Theme. Bevor wir hier aber uns im Detail verlieren, blicken wir erst einmal allgemein auf das Thema WordPress.

 

WordPress ist so einfach, wofür brauche ich ’nen Profi?

Ja, es ist wahr: das Erstellen von Webseiten ist durch Plattformen wie WIX, Jimdo, Squarespace oder Shopify (für Webshops) immer einfacher und einfacher geworden. Aber (bitte groß geschrieben mit Ausrufezeichen), es ist genau wie im Baumarkt: auf den Videos funktioniert der Wunderkleber oder der Abflussreiniger wie geschmiert, im echten Leben muss man trotzdem noch um einiges Herumprobieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Werkzeug macht eben noch keinen Profi – sonst würde jeder, der ein FaberCastell Set und Bleistifte in 8 verschiedenen Härtegraden kauft, automatisch zum ausgezeichneten Zeichner werden.

Oft hören wir von unseren Kunden, wie sie 3 Stunden versucht haben, einfach nur das Menü Ihrer WordPress Webseite anzupassen – oder 4 Stunden nach der Lösung gesucht haben, um ein Kästchen von blau in rot zu färben. Auf der anderen Seite merken wir, dass technik-affine Kunden und vor allem die jüngere Generation sehr gut mit WordPress zurecht kommen und einfache Basics schnell erlernen.

Unser Tipp: jeder braucht einmal einen Profi, die Frage ist nur wann.
Wie lange kommst du ohne uns, die haf Agentur aus München, zurecht. Und wie groß ist deine Geduld im Lernen von WordPress?

Soll ich ein WordPress Theme kaufen oder eines für mich machen lassen?

Ein WordPress Template oder Theme ist die Layoutvorlage, auf der die gesamte Seite beruht. Oft gibt es ein Layout für die Startseite, dass sich je nach Thema unterscheidet und dann je ein Layout für den Blog-Bereich und eines für eine ganz normale Unterseite, wie z.B. die „Über uns“ Seite.

Jede WordPress Webseite hat ein Template – entweder eines, das zuvor von einem Programmierer oder einer Firma aus gekauft wurde, eines welches kostenlos im Internet zur Verfügung steht (Open Source) – oder eines, das speziell für den Auftraggeber designed und programmiert wurde. Ein Template zu kaufen ist äußerst günstig – es kostet zwischen 10 und 100 Euro und bietet häufig sehr umfangreiche Funktionen. Ein WordPress Theme extra für sich zu designen und anschließend programmieren zu lassen ist um ein Vielfaches teurer. Die Lösung dazwischen liegt in der Anpassung eines gekauften Themes.

Im Folgenden geben wir dir Aufschluss über die verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt:

Ich kaufe mir ein WordPress Theme.

Es gibt verschiedene Web-Portale, auf denen man sich ein Theme für die verschiedensten Zwecke kaufen kann. Hierzu zählen Themes für Immobilienmakler, für Hotels oder einfach ein allgemeines Booking-Theme. Es gibt sogar Themes für die eigene Hochzeit oder als Tagebuch. Hier finden sich die verschiedensten Designs und häufig findet sich etwas, das einem auf den ersten Blick ganz gut gefällt. Trotzdem bleiben oft Hintergedanken kleben, wie „wer hat sich noch dieses Theme gekauft?“, „mit so einem Theme ist meine Seite nicht einzigartig“, etc.

Manchmal ist man von einem Theme total begeistert und kauft es für wenig Geld. Das basteln geht los und nach einiger Zeit findet man heraus, dass doch nicht alles so gut passt, wie man es gerne hätte. Und da kommen wir wieder zum Anfang unserer Geschichte: irgendwann braucht man eine professionelle WordPress-Agentur, die einem aushilft.

Seit einigen Jahren gibt es eine weitere Alternative zu den Standard-Themes. Diese sind sogenannte „Baukasten- oder Pagebuilder-Themes“.

Was können diese „Page-Builder“ Themes?

Page-Builder oder Baukästen Themen enthalten verschiedene Elemente, wie Bild-, Video-, Text-, oder Testimonial-Module, die man in verschiedenen Rastern auf seiner eigenen Seite anordnen kann. Sie versprechen maximale Vielfalt und volle Gestaltungsfreiheit für deine Webseite. Baukästen werden seit ein paar Jahren als das Nonplusultra gefeiert und stellen das Ende des Programmierhiandwerks dar (Sarkasmus!). Ich muss zugeben, sie bieten wahnsinnig viele Vorteile – und wir benutzen Sie auch ab und an, wenn das Projekt ein knappes Budget hat.

Doch was viele oft erst im Nachhinein merken ist, dass der Baukasten eine so große Vielfalt bietet, dass man sich leicht darin verirrt. Für den Laien bedeutet es einfach nur, dass er zig mehr „Schräubchen“ einstellen kann – und jedes Mal wird er überrascht über das Ergebnis sein. Zudem muss er jetzt nicht nur die Webseite „programmieren“ sondern auch gleich designen. Viele tun sich hier schwer und das Ergebnis ist oft nicht das Erwünschte.

Daher sagen wir:
Baukästen sind klasse dank Ihrer Vielfalt.
Dank Ihrer Vielfalt sind Baukästen grauenvoll kompliziert zu bedienen.
Ergo: Baukästen sind nicht so klasse dank Ihrer Vielfalt.

Es gibt allerdings noch eine weitere Alternative. Allerdings ist diese die teuerste:

Ich lasse ein Custom-Theme programmieren.

Auch wenn es die teuerste Variante für eine WordPress-Seite ist, ist es doch häufig die richtige Wahl. Die größte Herausforderung beim Programmieren eines Themes ist es, an alles zu denken. Schließlich möchte man für das was man zahlt, die maximale Leistung erhalten.

Es lohnt also sich im Vorfeld zu recherchieren und sich Notizen zu machen, welche technischen und inhaltlichen Anforderungen an das Theme gestellt werden sollten. Aus unserer Erfahrung solltest du bei einem Custom-Theme die folgenden Punkte unbedingt beachten:

Kompatibilität
mit gängigen WordPress Funktionen wie Widgets, Plugins, etc. müssen gewährleistet sein

SEO

Das Theme muss unbedingt SEO-freundlich programmiert werden. Unter anderem umfasst dies, dass es Ladezeiten-optimiert ist, die Schriften korrekt eingebettet und einige weitere. Wichtig ist auch, dass es mobil optimiert ist. Google bietet hier(link pagespeed!) und hier(link mobile friendly!) umfassende Tests für diese beiden Punkte an.

Vollständiger Blog
nachdem die Webseite online ist, möchte man sie häufig auch nutzen. Z.B. indem man regelmäßige News auf einem Blog veröffentlicht (das gibt der Seite übrigens einen zusätzlichen SEO-Boost). Die Blog-Funktion sollte vollständig enthalten sein und nicht nur die Ansicht einer einzelnen Seite berücksichtigen, sondern alle WordPress-typischen Ansichten enthalten. Hierunter zählen zum Beispiel die Ansicht „Auflistung aller Beiträge eines Autors“.

Sicherheit & regelmäßige Betreuung
Wichtig ist vor allem, dass das Theme keine Sicherheitslücken aufweist, über die die Webseite von Bots mit Viren infiziert werden kann. Manchmal lohnt es sich auch ein Betreuungspaket zu buchen, das regelmäßige Backups und Virenscans garantiert.

Programmier-Standards
bei der Programmierung sollten gängige WordPress-Standards eingehalten werden.

An alle Extras denken
Sie würden gerne Ihr Portfolio zeigen oder hätten gerne einen Konfigurator auf Ihrer Webseite? Einen Fragebogen für Interessenten? Mehrsprachigkeit? Ihre Webseite sollte eine Bezahlfunktion und einen Minishop beinhalten? Machen Sie sich hier im Vorfeld Gedanken darüber, für was Sie Ihre Webseite nutzen möchten. Schauen Sie sich Konkurrenzwebseiten oder Vorzeigewebseiten an und notieren Sie sich, welche Funktionen Sie gerne hätten.

Marketing Funktionen
Sollte das Theme eine Newsletter-Anmeldefunktion beinhalten? Möchten Sie es mit Ihren Social Media Accounts verknüpfen oder andere wichtigen Elemente Ihrer Werbung einfügen?

Usability

Stellen Sie sicher, dass das Theme so programmiert wird, dass Sie im Nachhinein auch Änderungen auf der Seite vornehmen können. Und zwar ohne, dass Sie aus Versehen die gesamte Webseite kaputtmachen können.


Fazit

Ob du ein WordPress-Theme kaufen solltest oder das Projekt einer professionellen Agentur überlässt, hängt zum großen Teil von deinem Budget ab. In jedem Fall empfehlen wir, dich vor Projektbeginn durch eine Agentur beraten zu lassen. Anschließend kannst du immer noch entscheiden, ob du vorerst das Projekt selbst in die Hand nehmen möchtest oder nicht.

Werbeausgaben machen aus unserer Sicht nur dann Sinn, wenn unsere Kunden einen Benefit davon haben. Und so ist es auch mit einer WordPress-Seite: stehen die Kosten für die Erstellung nicht in Relation zum Nutzen für den Kunden, so raten wir häufig davon ab. Sind wir uns sicher, dass die Kosten im Verhältnis zum Nutzen stehen, so beraten wir unsere Kunden über die verschiedenen Möglichkeiten und Kosten.

Möchtest du eine WordPress Webseite programmieren lassen?

Sobald du dir darüber im Klaren bist, was du willst und sobald du einen kleinen Anforderungskatalog zusammengestellt hast, wie wir ihn oben beschrieben haben, bist du bereit dir eine passende WordPress-Agentur zu suchen. Gerne können wir, die HAF Agentur aus München dich hierbei unterstützen. Wir betreuen Projekte ab einem mittleren 4-stelligen Bereich.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Weitere Informationen

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie Ihre Cookie-Einstellung auswählen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analyse-Cookies.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück